Die Fischerei hat ein gutes Image

Beitrag SFV

Um herauszufinden, wie der SFV und seine Tätigkeiten beurteilt werden, hat der SFV das renommierte Marktforschungs-Institut DemoSCOPE beauftragt, eine repräsentative Bevölkerungsbefragung durchzuführen. 

Die Fischerei hat ein gutes Image

In einer telefonischen Umfrage wurden diesen März 1’012 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt.

Das Ergebnis kann wie folgt zusammengefasst werden:

Die Fischerei hat in der Schweiz generell ein gutes Image. Aktivitäten des Verbandes können auf einem soliden «Nährboden» aufbauen.

Renaturierungen und Revitalisierungen sowie die Errichtung von Uferstreifen als Schutzmassnahmen sind klar mehrheitsfähig. Umstritten und problematisch ist jedoch die Frage nach der Bestandesregulierung fischfressender Vögel.

Ergebnisse der Bevölkerungsumfrage

 

Der Doubs an der schweizerisch-französischen Grenze steht vor dem Kollaps!

Beitrag SFV

Der Doubs an der schweizerisch-französischen Grenze steht vor dem Kollaps. Der Schweizerische Fischerei-Verband hat an der Delegiertenversammlung in Neuenburg eine Petition an die Umweltministerinnen der Schweiz und Frankreich verabschiedet. Die geplanten Massnahmen müssen schleunigst umgesetzt werden.

Der französisch-schweizerische Doubs liegt in einer wunderschönen Flusslandschaft. Doch diese romantische und für die Naherholung von Schweizern und Franzosen wichtige Flusslandschaft ist am Kollabieren. Und damit auch die einzigartige Fischart Roi du Doubs. Bei der letzten offiziellen Zählung wurden noch 52 Exemplare erfasst.

Handlungsbedarf erkannt
«Mit der Wahl des Roi du Doubs zum Fisch des Jahres 2013 konnten wir aufrütteln», sagte Roland Seiler, Zentralpräsident des Schweizerischen Fischerei-Verbandes SFV an der Delegiertenversammlung in Neuenburg. Im Dezember 2013 hat die «Berner Konvention» des Europarates ein umfassendes Massnahmenpaket verabschiedet: Fisch-Durchgängigkeit des Flusses verbessern, alte Wehre abreissen, Schwall-Sunk-Betriebe der Wasserwerke sanieren, Kläranlagen modernisieren, Güllenbelastung der Bauern reduzieren.
«Jetzt muss endlich etwas gehen», sagte Laurent Giroud, der beim SFV das Dossier Doubs betreut. Dieser Meinung waren auch die Delegierten. Sie verabschiedeten eine Petition an die Umweltministerinnen der Schweiz und Frankreichs – Doris Leuthard und Ségolène Royal – mit der Aufforderung, die Massnahmen dringend umzusetzen.

Petition zum Herunterladen

Perverser Strommarkt
Weiter beschlossen die Delegierten des Schweizerischen Fischerei-Verbandes eine Resolution für die rasche Anpassung der Grundlagen für die kostendeckende Einspeisevergütung KEV. Im Moment «ist die Situation pervers», wie sich Zentralpräsident Roland Seiler ausdrückte: Wegen des tiefen Strompreises stoppen die grossen Kraftwerke ökologisch ausgerichtete Grossprojekte und setzen auf die verhängnisvollen Kleinwasserkraftwerke, nur weil sie dafür KEV-Gelder erhalten.

Resolution zum Herunterladen

Kurt Bischof

Gewässerschutz… endlich fair!
«Der Angriff auf den Gewässerschutz wurde erfolgreich abgewehrt», erklärte Zentralpräsident Roland Seiler vor den Delegierten des SFV. Vor zehn Tagen habe der Ständerat deutlich die von den Bauern geforderte Gesetzesrevision abgelehnt, mit welcher der Kompromiss hätte rückgängig gemacht werden sollen – genau jener Kompromiss, der die Fischer bewogen hatte, ihre Volksinitiative «Lebendiges Wasser» zurückzuziehen.

Ansprache zum Herunterladen

Einladung zum Familienfest und Freundschaftsfischen vom 17. Mai 2015

Der Sportfischerverein Bezirk Visp feiert sein diesjähriges Familienfest mit einem Freundschaftsfischen an der idyllischen Gravi in Niedergesteln. Das Startgeld beträgt Fr. 40.– (inkl. Mittagessen). Am Morgen findet das Freundschaftsfischen statt (max. 8 Forellen). Nach dem Mittagessen gibt es ein Freifischen ohne Fangbegrenzung. Für das Familienfest wird wie im vergangenen Jahr ein grosszügiger Besatz mit Grossforellen vorgenommen.

Anmeldungen sind bis zum 13. Mai 2015 möglich (unter 079 299 06 00 oder info@sfv-visp.ch).

Die Wegbeschreibung zum Teich Gravi findet ihr anbei.

Wir würden uns freuen, Euch an diesem Anlass begrüssen zu dürfen.

Die Fotos sind Online

Foto
plan gravi

Fischkrankheiten vermeiden!

Grosse weisse Pilzflächen überall am Körper der Fische: Dieses Bild bietet sich auch diesen Frühling in vielen Schweizer Flüssen. Sogar mehr denn je. Im Rhein ist sogar der Äschenbestand vom Aussterben bedroht.

Erschreckende Zunahme von Pilzkrankheiten bei Fischen

«Das tut jedem Naturfreund und jedem Fischerherz weh», sagt Samuel Gründler, Biologe beim Schweizerischen Fischerei-Verband SFV. Er meint die Fische, die von einer dicken Pilzschicht hauptsächlich an Kopf und Flossen befallen sind. Es handelt sich um den aggressiven, leicht übertragbaren Pilz Saprolegnia. Der Pilz kann sich auch innerhalb des Körpers verbreiten und führt häufig zum Tod der Fische. Für die Menschen besteht kein Risiko.

Sterben Äschen im Rhein aus?

Zum ersten Mal wurde die besonders tödliche Variante Saprolengnia parasiticaim Doubs nachgewiesen – aber auch in Birs, Areuse, Aare, Rhein und weiteren Flüssen. Dramatisch ist die Situation aktuell im Rhein bei Schaffhausen. Seit drei Wochen wird eine massive Häufung von verpilzten Fischen – mehrheitlich Äschen – festgestellt. Die geschwächten Fische sammeln sich an ruhigen Stellen in Ufernähe. «Sie sind so stark geschwächt, dass sie nicht überleben werden», befürchtet Gründler. Besonders schockierend ist, dass die Pilzkrankheit neu auch bei Jungfischen ausbricht. Früher waren es grössere Fische, die von der Fortpflanzung geschwächt waren. Der Äschenbestand hat sich seit dem Hitzesommer 2003 noch nicht erholt. Der Ausbruch dieser neuen Pilzinfektion droht nun die jahrelangen Bemühungen der Fischer zum Wiederaufbau des Äschenbestandes zu unterlaufen.

Infokampagne des Fischerei-Verbandes 

Der Schweizerische Fischerei-Verband tut alles gegen die Ausbreitung der Pilzkrankheit. Die Übertragung kann auf natürlichem Weg via Wasservögel, aber auch durch Stiefel, Fischereigeräte, Besatzfische, Kanus oder Boote erfolgen. Deshalb müssen Fischer oder andere Benutzer der Flüsse mit Krankheiten alle Gegenstände und Materialen desinfizieren, bevor sie in ein anderes Gewässer wechseln. Der Schweizerische Fischerei-Verband hat für Fischer auf Infokarten und Plakaten Verhaltenstipps formuliert und erwartet von Behörden eine proaktive Kommunikation.

Flyer: Die 3 goldene Regeln – Fischkrankheiten vermeiden

Beitrag Schweizerischer Fischerei-Verband

Jung – und Neufischerkurs

Organisator?

Oberwalliser Fischereivereine (Goms, Brig, Visp, Raron, Leuk)

Wo?
Niedergesteln, Badgilla Gravi

Datum, Zeit?
Samstag 2. Mai 2015

Besammlung ab 08h30, Kursbeginn ab 09h00

Wer darf mitmachen?
Alle Anfänger von 10 bis 99 Jahren!

!Anfänger, die noch keine Anglererfahrung haben!

Programm?
Praktische Ausbildung an 5 Posten

  • Gesetze (Die wichtigsten Grundlagen aus gesetzlicher Sicht)Beaufsichtigtes Fischen am Teich
  • Filetieren (Tierschutzgerechtes Töten, Ausnehmen und Filetieren von Fischen)
  • Materialkunde (Kennenlernen der Fischerutensilien und deren Montage)
  • Knotentechnik (Erlernen der wichtigsten Fischerknoten)
  • Wurftechnik (Werfen mit der Angelrute)
  • Nur wer die praktische Ausbildung absolviert hat, ist zum Fischen am Nachmittag am Teich zugelassen
  • Es können maximal 4 Fische pro Teilnehmer gefangen und mitgenommen werden

Verpflegung?
„Znieni“ und Mittagessen

Kosten?
CHF 20

Preis pro Person. „Znieni“, Mittagessen, 4 Fische und Kursunterlagen inbegriffen

 

Danke für die vielen Anmeldungen!

Jungfischerkurs 2015 Flyer

Jungfischerkurs 2015 Bild1 4

 

jetzt kann es losgehen

Munter sprudelnde Flüsse.. Das Wallis ist ein einzigartiges & vielseitiges Wasserreich. Das Paradies für Angler. Es kann also wider losgehen!

Am Sonntag, 1. März 2015, startet die Fischsaison 2015. Der Sportfischerverein Visp wünscht euch viel Erfolg!

Unsere gemütliche Kantine ist geöffnet. Bei uns bist du herzlich willkommen und kannst auf deine ersten Fänge der Saison 2015 anstossen.

Fisch des Jahres 2015

Der Atlantische Lachs ist Fisch des Jahres 2015. Er ist weltweit akut bedroht und gilt in der Schweiz als ausgestorben. Mit der Wahl zum Fisch des Jahres 2015 kämpft der Schweize- rische Fischerei-Verband SFV für die Rückkehr des Atlantischen Lachses – oder wie der SFV schreibt: „Masseneinwanderung sehr erwünscht.“

Der Atlantisch Lachs hat grosse ökologische, wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Weltweit und auch in der Schweiz. Dazu kommt, dass der Atlantische Lachs ein „zäher Bur- sche“ ist, wie der Schweizerische Fischerei-Verband SFV schreibt. Oder schlicht ein Wunder der Natur. Mit knapp 20 Zentimetern Länge treten die jungen Atlantischen Lachse ihre grosse Reise an und wandern tausende von Kilometern den Flussoberläufen bis zu ihren Fressgründen im Meer vor Grönland. Der Lachs kennt keine Grenzen und verbindet somit völlig verschiedene (Wasser-) Welten und Erdteile miteinander.

Informationen

Offizielle Medienmitteilung

Flyer Fisch des Jahres 2015

Dossier – Atlantischer Lachs

WWF Bericht


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Sachkundenachweis (SaNa) 2015

Ab Januar 2015 wird als Grundvoraussetzung zum Erwerb von Fischereipatenten schweizweit eine minimale, obligatorische Ausbildungspflicht von mindestens 5 Stunden, ein so genannter Sachkundenachweis (SaNa), verlangt.
Diese Anforderung betrifft ebenfalls die Fischer, die diese Tätigkeit auf ein gepachtetes Gewässer ausüben.

Kursdaten & Anmeldeformular findest du Hier!

2015 kommt bald….

Zeit zum Leben haben, Zeit für einen selbst und für andere, für Arbeit und Musse, für fröhliche Geselligkeit ebenso wie für Stille und Selbstbesinnung, das wäre schön.

Das wäre ein Ziel, für das es sich lohnt, seine Zeiteinteilung zu überprüfen,
damit das möglich wird, was sich die meisten Menschen wünschen: nicht zu sehr in der Vergangenheit leben, nicht zu viel über die Zukunft nachdenken, sondern die Gegenwart erfüllen mit dem, was Sinn ergibt, und dem, was Freude macht.
In diesem Sinne wünschen wir Ihnen frohe Festtage und ein gutes Neues Jahr.

Sportfischerverein Bezirk Visp